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Das gemeine Stubenhöckerchen...

Vor einiger Zeit waren einige meiner Freunde auf dem besten Wege mit ihrer Couch zu verwachsen. Was für sie kein Problem war da sie sich in einer Partnerschaft befanden. Ich jedoch tat dies bedauerlicherweise nicht. Daran wollte ich aber natürlich etwas ändern. Dies geht allerdings nur bedingt wenn man sich nur in häuslicher Umgebung einer dieser Freunde bewegt wo niemand neues Kennengelernt werden kann. So schoss mir auf dem weg nach hause dieser Rant durch den Kopf.

Zu Hause angekommen schrieb ich ihn auf und verteilte ihn bei gelegenheit per Mail. Leider ist dieser Text dann verloren gegangen, tauchte jedoch eben wieder auf (danke hierfür). Diesen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Heute möchte ich eine neue Gattung des modernen Menschen vorstellen. Es handelt sich um das gemeine Stubenhockerchen.

Das gemeine Stubenhockerchen zeichnet sich dadurch aus, dass es seinen Bau lediglich zum Wiederauffüllen seiner Futterreserven sowie dem Beschaffen von Geldeinheiten verlässt.

Das frönen des gemeinen Konsums wird die meiste Zeit durch ein Medium betrieben was in Fachkreisen auch “Internet” genannt wird.

Dies hat den Vorteil, dass die Geldeinheiten einfach vom virtuellen Einheitenspeicher des Stubenhockerchens (dies nennt man Bank bzw. Konto) auf das des Verkäufers transferiert wird. Ein paar Tage später bringt dann ein netter Mensch (meist in komischer Kleidung mit fremdlichen Dialekt) dem Stubenhockerchen sein Konsumgut direkt auf die Couch. Das Beste ist aber, dieser Mensch mit fremdlichen Dialekt holt das ganze Zeug was dann vielleicht nicht passt auch wieder ab. Dadurch, dass diese besondere Gattung oft noch über eine sitzende Tätigkeit in Zusammenspiel mit einer gesteigerten Unlust zum selbstständigen Zubereiten von Futter und dem einhergehenden Mangel an Bewegung leidet, stellt sich oft eine Gewichtszunahme ein.

Über diese Gewichtszunahme weint selbige Gattung dann nur zu oft rum. Auf etwaige Kritik wird, und das ist spannend, mit Zuspruch reagiert. Oft wird daraufhin der Vorsatz gefasst etwas dagegen zu tun. Hin und wieder kommt es dann auch vor, dass sich das Stubenhockerchen in einer Sporteinrichtung anmeldet.

Die Betreiber einer solchen sind ganz schlaue Menschen, denn diese schließen die Verträge immer gleich für zwölf Monate ab. Das Stubenhockerchen stellt aber bereits nach kurzer zeit Fest, dass es zum Nachkommen des Sports ihren Bau nur unnötig verlassen muss.

Auch werden Einladungen von befreundeten Menschen, welche nicht zur Gattung der Stubenhockerchen zählen, nur unter Vorwand angenommen, wenn es sich um eine Planung handelt welche nicht im eigenen Bau stattfindet (im Notfall auch in einem anderen Bau, aber in einem Bau… das ist wichtig).

Als Ausrede wird dann oft das Sparen von Geldeinheiten vorgeschoben. Doch auch in diesem Fall handelt es sich oft nur um eine Ausrede um den Bau möglichst wenig zu verlassen.

Als ich mit diesen Erkenntnissen eben nach hause gefahren bin habe ich eine weitere interessante Gattung entdeckt. Die Gattung der KFZ Legastheniker. Jedoch fehlen mir für eine genauere Aussage noch weitere Forschungen.. Ich bleibe dran.

Ich habe den Satzbau und einige Fehler noch korrigiert. Es ist also nicht mehr 100% die Ursprungsfassung, aber euch werden in dieser Fassung noch massig Fehler begegnen also fragt euch besser gar nicht erst wie es vorher ausgesehen hat...



[Update 28.08.2012@16:27 Uhr]
Mir wurde eine etwas korrigierte Fassung zugesendet damit es nicht ganz so hart zum Lesen ist. Danke an Sascha :). 
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