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Engere Bindung durch Verzicht auf Variablen?!?

Der eine oder andere von euch wird ja bestimmt schon einmal in einer Beziehung gewesen sein. Ich auch, und ich habe mich dabei immer gefragt warum die Allgemeinheit seinen Partner dann nicht mehr beim Namen nennt und es vorzieht eine Variable wie "Schatz", "Hase", "Maus" oder (Achtung) "Goldfasan" zu verwenden.

Variable natürlich deswegen weil man im falle eines plötzlichen Partnerwechsels lediglich die Person hinter "Schatz" austauscht und sich sonst in keinster weise umgewöhnen muss.

Als kleine Hausaufgabe können die jenigen unter euch die erne ein wenig Trollen ja mal in einen Supermarkt oder einen sonstigen Pärchen-Hotspot gehen und einfach mal fragend "Schatz?!?" in einen Gang rufen und schauen was Passiert. Danach sucht ihr einen anderen Platz auf und wiederholt den Versuch. Jedoch verwendet ihr diesmal nicht "Schatz" sondern einen anderen Vornamen (je nach eurer vorliebe) und beobachtet wieder die Reaktion.

Ohne es schon selbst versucht zu haben behaupte ich das sich beim "Schatz" deutlich mehr leute umgedreht haben als bei dem Vornamen. Daraus würde ich ganz persönlich jetzt ableiten das es ja eigentlich viel Liebevoller ist wenn man seinen Partner beim Namen nennt und nicht einfach nur "Schatz".

Andererseits verwendet man dieses "Schatz" ja auch nur als alternative zu "MEINS!". Es ist kein einfaches Thema wie ich finde.

Als Fazit bleibe ich auf jeden fall dabei das ich kein großer Freund von "Schatz" bin. Ich bin da eher für was persönliches. Etwas was man unweigerlich mit dem Partner verbindet. Etwas was süß, liebevoll und vor allem nicht einfach auf einen anderen Partner adaptierbar ist.

Für eine gute Freundin war ich mal der "Binärbär". Das war mein bisheriger Favorit muss ich sagen. Binär ist natürlich eine anspielung an meine Nerdige seite. Das Bär ist lediglich die Übersetzung meines Namens.

 

Mich würde mal interessieren wie Ihr das so seht. Kommentare willkommen :)

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